Neuigkeiten in WordPress 4.4

Am 22. Oktober 2015 wurde WordPress 4.4 Beta 1 für die Öffentlichkeit freigegeben. Bis zur endgültigen Version von 4.4 müssen Sie allerdings noch warten, da dieser erst ab 8. Dezember verfügbar sein soll. Dennoch entschieden sich die Programmierer eine Betaversion zu veröffentlichen, um mögliche Bugs zu beseitigen und die Verbesserungen zu testen.

Viele Neuigkeiten in WordPress 4.4 Beta 1

WordPress 4.4 Beta 1 bringt zahlreiche neue Features und Eigenschaften mit sich. Als erstes großes Highlight wurde ein neues Standardthema mit Namen Twenty Sixteen eingeführt. Dies ist ab sofort zum Download verfügbar. Mit älteren Versionen als 4.4 funktioniert das Design allerdings nicht. Bei Twenty Sixteen handelt es sich nicht um ein völlig neues Design, sondern nur um eine modernisierte Version vom klassischen Blog-Layout.

Um responsive Designs zu unterstützen, wurden responsive Bilder eingeführt. Die Bilder in der neuen WordPress Version werden nun automatisch an die die Größe passend zum Ihren Gerät angepasst. So erscheinen sie mit unterschiedlicher Größe und Auflösung je nach Anzeigegerät. Diese Neuerung kommt vor allem allen Usern entgegen, welche ihre Inhalte auch Lesern mit mobilen Geräten ohne Probleme zugänglich machen wollen.

Ebenfalls genutzt werden können Inhalte, welche sich einbetten lassen. Dies gilt für Inhalte von fast allen Seiten, welche den oEmbed Standard unterstützen. So können Inhalte von YouTube, Flickr, Twitter und Vorschauposts von anderen WordPress-Seiten dargestellt werden. Um die Inhalte von anderen Seiten einzubetten, muss lediglich die URL eingefügt werden. In der Anzeige enthalten ist der Titel, der Teaser, die Anzahl der Kommentare und, falls vorhanden, ein Beitragsbild. Wer diese Funktion nicht nutzen möchte, kann sie jederzeit deaktivieren.

Zur neuen Embed Funktion habe ich auch ein Video vorbereitet:

Genügend Freiraum für Entwickler

Nicht nur an Neuheiten für Endnutzer wurde bei der WordPress 4.4 Beta 1 gedacht. Die große Anzahl an Entwickler wurde selbstverständlich auch mit neuen Möglichkeiten ausgestattet. Als Erstes wurde das WordPress REST API Plugin in Version 4.4 Beta 1 integriert. Die Infrastruktur hinter WordPress kann von den Entwicklern über selbst gestaltete Endpunkte bearbeiten werden. Zurzeit ist REST API nur in seiner ersten Phase integriert. An einer kompletten Integration wird gearbeitet.

Ein neuer Teil von WordPress sind nun die Metadaten für Taxonomie-Terme. Falls ein Plugin genutzt wird, welche diese Funktion unterstützt, finden Sie weitere Details in diesem Artikel auf WordPress.org. In diesem wird erklärt, welche Vorkehrungen getroffen werden müssen. Ebenfalls von einer Verbesserung betroffen ist das title-Element. wp_title() ist dafür nun offiziell veraltet, da WordPress den Titel automatisch ausgeben kann.

Kommentar-Abfragen sind weiterhin vorhanden. Durch die bessere Performance sind sie nun aufgeteilt. Die WP_Comment-Klasse ist verbessert worden und unterstützt nun Caching.  Eine detaillierte Liste der Änderungen ist auf dem Entwickler-Blog von WordPress.org jederzeit einsehbar.

WordPress 4.4 ist noch in der Testphase

Zurzeit raten die Programmierer von WordPress 4.4 Beta 1 den Usern noch ab, die Version auf einer Produktionsseite zu benutzen. Wer die WordPress Version jedoch nutzen möchte, sollte dies am besten auf einer Testwebsite tun. Um die Betaversion zu installieren, kann das WordPress Beta Tester Plugin installiert oder die Betaversion auf der dazugehörigen Website als Zip-Datei heruntergeladen werden.

Das WordPress Team äußerte auf dem Veröffentlichungspost, dass WordPress 4.4 Beta 1 nicht völlig bugfrei ist. Jeder User ist dazu aufgerufen, falls ihm oder ihr ein möglicher Bug auffallen sollte, dies dem Entwickler zu melden. Die Meldung solle im Alpha/Beta Bereich in den Support Foren passieren.

Wer Bugs auf einem anderen Weg melden möchte, kann dies im Trac tun. Hierzu muss ein Ticket erstellt werden. Bei dieser Methode wird jedoch eine Erfahrung mit der Bug-Meldung im Trac vorausgesetzt. Zusätzlich wurde im Trac eine Liste aller bereits bekannten Bugs veröffentlicht. So kann jeder User sehen, ob sein Bug bereits gemeldet wurde oder ob es sich um einen neuen handelt.

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